Wahr­schein­lich­keit des Erfolgs


Bild von Napoleon in der Schlacht von Wagram

Wie viel Ein­fluss hat der Mensch auf sein Leben? Soll­te Erfolg tref­fen­der mit Glück gleich­ge­setzt wer­den, statt mit Ehr­geiz, Fleiß und Dis­zi­plin? Die­se bei­den Fra­gen aus einem Arti­kel der Wirt­schafts­wo­che[1] lie­fer­ten den Anstoß zu nach­fol­gen­dem Bei­trag über den Ein­fluss von Zufall und die posi­ti­ve Umver­tei­lung von Erfolgs­fak­to­ren.

Wer von Erfolg zu Erfolg schrei­tet, neigt dazu, sich selbst maß­geb­li­chen Anteil dar­an zuzu­schrei­ben. Wer hin­ge­gen Miss­erfol­ge ein­ste­cken muss, wälzt die Ver­ant­wor­tung dafür ger­ne auf Zufall und Pech ab. Ursa­che ist häu­fig der Self-Ser­ving Bias, also die Ten­denz der Selbst­wert­dien­li­chen Beur­tei­lung per­sön­li­cher Erfol­ge bzw. Miss­erfol­ge. Er ver­lei­tet dazu, das Glück zuguns­ten des eige­nen Ver­diens­tes in den Hin­ter­grund zu stel­len oder aber den Zufall zum alles ent­schei­den­den Fak­tor zu erhe­ben. (mehr …)

Ver­netz­tes Fach­wis­sen


Könn­ten Sie spon­tan auf die Inhal­te Ihrer letz­ten Wei­ter­bil­dung zugrei­fen? Und wie vie­le inter­es­san­te Arti­kel haben Sie in den letz­ten Mona­ten gele­sen? Kön­nen sie einen kon­kre­ten Bei­trag kurz­fris­tig wie­der­fin­den, wenn sie etwas nach­le­sen oder ihn mit einer anders­lau­ten­den Infor­ma­ti­ons­quel­le ver­glei­chen wol­len?

Um heut­zu­ta­ge beruf­lich erfolg­reich zu sein und mög­lichst rich­ti­ge Ent­schei­dun­gen zu tref­fen, ist Wis­sen, neben Fähig­kei­ten und Fer­tig­kei­ten, eine der wich­tigs­ten Qua­li­fi­ka­tio­nen. Dabei wer­den als Wis­sen die auf ver­ar­bei­te­ten Daten und Infor­ma­tio­nen beru­hen­den Kennt­nis­se ver­stan­den, die zur Pro­blem­lö­sung ein­ge­setzt wer­den kön­nen. Wis­sen stellt damit eine Kom­pe­tenz zur Lösung spe­zifi­scher Pro­ble­me sowie die kogni­ti­ve Befä­hi­gung zum Han­deln dar.[1] (mehr …)

Nach­hal­ti­ger und erfolg­rei­cher Ent­schei­den


Frau nachdenklich über Büchern

Ent­schei­dungs­si­tua­tio­nen prä­gen den All­tag und die Zukunft aller Men­schen, beruf­lich wie pri­vat. Ins­be­son­de­re im Rah­men kom­ple­xer betrieb­li­cher Pro­blem­stel­lun­gen auf stra­te­gi­scher, tak­ti­scher oder ope­ra­ti­ver Ebe­ne bestimmt der Umgang mit ihnen über Erfolg oder Miss­erfolg. Nach­hal­ti­ge und erfolg­ver­spre­chen­de Ent­schei­dun­gen sind jedoch nur dann mög­lich, wenn Ent­schei­der und Betei­lig­te trans­pa­rent und effi­zi­ent agie­ren und mög­li­che Feh­ler­quel­len berück­sich­ti­gen.

Ver­folgt ein Unter­neh­mer die Absicht, in eine neue Pro­duk­ti­ons­an­la­ge zu inves­tie­ren oder einen zusätz­li­chen Stand­ort zu eta­blie­ren, so gehen die­sem Vor­ha­ben eine Viel­zahl betriebs­wirt­schaft­li­cher Über­le­gun­gen vor­aus. Ins­be­son­de­re wenn es sich um nicht-all­­tä­g­­li­che unter­neh­me­ri­sche Ent­schei­dun­gen han­delt, kann ein intui­ti­ves Vor­ge­hen zu Ergeb­nis­sen füh­ren, ist jedoch auf­grund der Trag­wei­te der Ent­schei­dung und der ent­ste­hen­den Risi­ken kei­nes­falls emp­feh­lens­wert. (mehr …)

Model­le – Nut­zen und Gren­zen


Grafik eines Modellausschnitt aus miteinander verbundenen, regelmäßig angeordneten Kugeln

Viel häu­fi­ger als sich Men­schen des­sen bewusst sind, ver­wen­den sie Model­le. Es han­delt sich dabei nicht zwangs­läu­fig um doku­men­tier­tes Wis­sen — Abbil­dun­gen oder mathe­ma­ti­sche Zusam­men­hän­ge — die meis­ten Model­le exis­tie­ren nur im Geist, denn in gewis­ser Wei­se sind die mensch­li­chen Sin­ne unscharf und jede Wahr­neh­mung ist eine Inter­pre­ta­ti­on des­sen, was tat­säch­lich vor sich geht.

Als “(ver­ein­fach­tes) Abbild eines rea­len Sys­tems oder Pro­blems (= Urbild)” erhebt ein Modell kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit und All­ge­mein­gül­tig­keit. Es ver­ein­facht und ist in einem bestimm­ten Kon­text zu betrach­ten. Model­le hel­fen Men­schen, die Welt zu ver­ste­hen, sie zu beschrei­ben und sich gemein­sam dar­über zu ver­stän­di­gen. Dies gilt ganz all­ge­mein, ins­be­son­de­re aber auch im Geschäfts­all­tag. (mehr …)

Bevor­ste­hen­de Ver­an­stal­tun­gen

Es gibt kei­ne bevor­ste­hen­den Ver­an­stal­tun­gen.

Mit­tel­stand News

  • 1.000. Gründerstipendium.NRW über­ge­ben
    am 11. Okto­ber 2019 um 14:52

    Mehr als 1.100 nord­rhein-west­fä­li­sche Grün­de­rin­nen und Grün­der sind für die För­de­rung durch das begehr­te Grün­dersti­pen­di­um vor­ge­schla­gen. Ihre span­nen­den und inno­va­ti­ven Geschäfts­ide­en haben sie in knapp 200 lan­des­wei­ten Jury-Sit­zun­gen vor­ge­stellt. Bei einem […]

  • Staats­se­kre­tär Nuss­baum: “Kom­pe­tenz­zen­trum Han­del unter­stützt Mit­tel­stand beim The­ma…
    am 11. Okto­ber 2019 um 14:52

    Staats­se­kre­tär Dr. Ulrich Nuss­baum hat am 7. Okto­ber im Bun­des­mi­nis­te­ri­um für Wirt­schaft und Ener­gie den offi­zi­el­len Start­schuss für das Mit­tel­stand 4.0‑Kompetenzzentrum Han­del gege­ben. Das Kom­pe­tenz­zen­trum hat sei­ne Arbeit bereits am 1. Juli 2019 auf­ge­nom­men und bie­tet seit­dem […]

Ent­schei­dungs­theo­rie News

  • Does Pay­ing Back Pay Off? Effec­ts of Recipro­ci­ty and Eco­no­mic Out­co­mes on Trust Emer­gence in…
    am 17. Okto­ber 2019 um 04:02

    Abs­tract In two stu­dies (n1 = 359; n2 = 455), we inves­ti­ga­ted the effec­ts of recipro­cal coun­ter­part beha­vi­or and eco­no­mic nego­tia­ti­on out­co­mes on inter­per­so­nal trust in dya­dic nego­tia­ti­ons. Moreo­ver, coun­ter­parts’ power was con­si­de­red as […]

  • Assign­ment Games with a Cen­tral Play­er
    am 16. Okto­ber 2019 um 19:03

    Abs­tract We intro­du­ce a two-sided mar­ket situa­ti­on with a cen­tral play­er. This play­er plays both the role of buy­er and sel­ler. From this situa­ti­on we con­si­der the cor­re­spon­ding TU-game and descri­be the core of the game in terms of the mar­ket data. We also stu­dy two point […]

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