Model­le – Nut­zen und Gren­zen


Grafik eines Modellausschnitt aus miteinander verbundenen, regelmäßig angeordneten Kugeln

Viel häu­fi­ger als sich Men­schen des­sen bewusst sind, ver­wen­den sie Model­le. Es han­delt sich dabei nicht zwangs­läu­fig um doku­men­tier­tes Wis­sen — Abbil­dun­gen oder mathe­ma­ti­sche Zusam­men­hän­ge — die meis­ten Model­le exis­tie­ren nur im Geist, denn in gewis­ser Wei­se sind die mensch­li­chen Sin­ne unscharf und jede Wahr­neh­mung ist eine Inter­pre­ta­ti­on des­sen, was tat­säch­lich vor sich geht.

Als “(ver­ein­fach­tes) Abbild eines rea­len Sys­tems oder Pro­blems (= Urbild)” erhebt ein Modell kei­nen Anspruch auf Voll­stän­dig­keit und All­ge­mein­gül­tig­keit. Es ver­ein­facht und ist in einem bestimm­ten Kon­text zu betrach­ten. Model­le hel­fen Men­schen, die Welt zu ver­ste­hen, sie zu beschrei­ben und sich gemein­sam dar­über zu ver­stän­di­gen. Dies gilt ganz all­ge­mein, ins­be­son­de­re aber auch im Geschäfts­all­tag.

Model­le im beruf­li­chen Ein­satz

Model­le die­nen dem Erschlie­ßen kom­ple­xer Sys­te­me — deren akti­ver bzw. pas­si­ver Bestand­tei­le sowie bestehen­der Wech­sel­wir­kun­gen. Auf die­ser Basis ist es schließ­lich mög­lich, geplan­te Ände­run­gen am rea­len Sys­tem im Vor­hin­ein zu tes­ten und deren Aus­wir­kun­gen abzu­schät­zen.

Model­le sind außer­dem not­wen­dig, um in ver­ein­fach­ter und all­ge­mein­ver­ständ­li­cher Wei­se mit Kun­den, Kol­le­gen oder Geschäfts­part­nern zu kom­mu­ni­zie­ren. Sie ermög­li­chen den Dia­log zwi­schen (Fach-)Experten und “Nicht-Exper­ten”, wenn kein ein­heit­li­ches Wis­sens­ni­veau exis­tiert.

Mög­lich­kei­ten und Gren­zen

Wich­tig ist es, ein Bewusst­sein für Nut­zen und Beschränkt­heit von Model­len zu ent­wi­ckeln. So lässt sich bei­spiels­wei­se in der Gewinn- und Ver­lust­rech­nung aus Auf­wand und Ertrag mathe­ma­tisch exakt der Gewinn eines Auf­tra­ges berech­nen. Was dabei jedoch kei­ne Auf­merk­sam­keit erfährt, ist, in wie weit ein bestimm­tes Pro­jekt als Refe­renz für zukünf­ti­ge Auf­trä­ge von Nut­zen ist. Ein Auf­trag, der für sich betrach­tet weni­ger Gewinn abwirft, könn­te folg­lich in der Gesamt­be­trach­tung lukra­ti­ver sein und ande­ren vor­ge­zo­gen wer­den, weil er mit­tel­fris­tig mehr zum Geschäfts­er­folg bei­trägt.


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