Indi­vi­du­el­le Ratio­na­li­tät meint die Nut­zen­ma­xi­mie­rung aus Sicht eines Einzelakteurs.
Im Gegen­satz dazu wird die kol­lek­ti­ve Ratio­na­li­tät betrachtet.

In der Pra­xis ist es indi­vi­du­ell ratio­nal, wenn ein Mit­ar­bei­ter an Tagen, an denen er allein beim Kun­den vor Ort ist, eine dop­pelt so lan­ge Mit­tags­pau­se macht, die­se Zeit aber als Arbeits­zeit abrech­net. Kol­lek­tiv ratio­nal kann dies nicht sein, da sich dadurch ent­we­der das Kun­den­pro­jekt ver­teu­ert oder andern­falls die Arbeits­kraft ander­wei­tig genutzt wer­den könnte.

Als wei­te­re klas­si­sche Dimen­sio­nen der Ratio­na­li­tät gel­ten die objek­ti­ve vs. der sub­jek­ti­ven Ratio­na­li­tät sowie die sub­stan­zi­el­le vs. der for­ma­len Rationalität.

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